Genau wie die meisten unserer Mitmenschen erleben wir, dass unsere Interessen regelmäßig nicht zum Zuge kommen. Wir meinen, das ist weder ein guter Grund um zu jammern noch dafür, sich einfach damit abzufinden, dass „die Dinge nun mal so sind, wie sie sind“. Wir nehmen die Unzufriedenheit zum Anlass, einmal zu klären, warum z.B. der wirtschaftliche Erfolg einer kapitalistischen Nation stets so unverträglich ist mit dem Anspruch der Bevölkerung auf eine intakte Gesundheit und eine unverseuchte Umwelt, wofür in heißen und kalten Kriegen die Leben und die Existenzbedingungen von Millionen Menschen zum Opfer gebracht werden oder warum der Kampf gegen Hunger und Armut zwar seit langer Zeit geführt, aber bisher nicht gewonnen wurde.

Allzu häufig stößt unser Nachdenken dabei auf die kapitalistische Gesellschaft als Ursache dieser „Unannehmlichkeiten“ und insofern wir für diese Form des Zusammenlebens absolut keinen guten Grund wissen, werden wir ihr gegenüber äußerst kritisch.

Dem Vorwurf, wir würden nur diskutieren anstatt etwas zu tun, können wir nur entgegenhalten, dass es beim Aktivwerden eben schwer darauf ankommt, wie man sich die Sache – anlässlich der man einen Handlungsbedarf entdeckt – erklärt. Genau deshalb sind wir bemüht, herauszufinden und festzuhalten was es mit Krieg und Frieden, Armut und Reichtum – kurz: Geschäft und Gewalt – auf sich hat.

Wer dafür zu haben ist, ist auf unseren Diskussionsveranstaltung genau richtig.

Email: politische.gruppe(at)gmx.de