Archiv für Juni 2014

Diskussionveranstaltung in Erfurt am 01.07.2014: Ukraine – Arena der Weltordnungsmächte

Ausgehend vom Assoziierungsabkommen wollen wir uns ein Bild davon machen worum es im Kampf in der und um die Ukraine geht.

Herzliche Einladung für kommendenDienstag, den 01.07., 19:00 Uhr in den offenen Bereich des Hausprojektes der Lassallestr. 50 (nähere Infos unter: [L50]).

Online: [p] Juni 14 – Sonderausgabe: Wem gehört die Ukraine?

Die neuste Ausgabe unserer Zeitschrift [p] steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Inhalt:
Europa geht bis an die Grenzen seiner Methode friedlicher Eroberung und darüber hinaus (GegenStandpunkt 1-14)

- Das Assoziierungsabkommen der EU: erpresserische Angebote als Hebel, sich die Ukraine unterzuordnen

- Europa verlangt, dass die Ukraine die Eigenständigkeit ihrer staatlichen Berechnungen aufgibt und das Lavieren zwischen den Lagern beendet

- Russland soll hinnehmen, dass die Ukraine dem europäischen Besitzstand zugeschlagen und russische Einflussnahme auf den Nachbarstaat ausgeschaltet wird

- Russland beharrt auf seinen wirtschaftlichen, politischen und strategischen Interessen, die mit der Ukraine verknüpft sind

- Die Ukraine, in ihrer ökonomischen Verfassung auf Beziehungen zu beiden Seiten existenziell angewiesen, konfrontiert die EU mit ihrer Krisenlage und eröffnet einen Streit um den Preis für den von Europa betriebenen Übertritt

- Wenn die ukrainische Führung meint, mit den russischen Angeboten taktieren zu können, ist ihre Behandlung als „Partner“ vorbei. Der Westen setzt postwendend auf den Umsturz der Regierung

Mehr zum Thema in GegenStandpunkt 2-14:
Das Gemeinschaftswerk der europäischen Nachbarschaftspolitik und des amerikanischen Friedensnobelpreisträgers – Ein Bürgerkrieg in der Ukraine und eine neue weltpolitische Konfrontation

und

Orientierungsprobleme an der Heimatfront: Die Deutschen – ein Volk von „Putinverstehern“? Das kann doch nicht wahr sein!

Online: Vortrag und Diskussion in Jena am 12.6.: Lehren aus der Ukraine-Krise über den Imperialismus der „Friedensmacht“ EU

Die Audioaufzeichnung des von Werner Schweikert am 12.06.2014 in Jena gehaltenen Vortrages “Lehren aus der Ukraine-Krise über den Imperialismus der „Friedensmacht“ EU” ist jetzt bei archive.org hochgeladen und steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Diskussionveranstaltung in Erfurt am 17.06.2014: Der Kampf in und um die Ukraine – Ein Fall von internationaler Kriminalität?

In den Medien der westlichen Welt genauso wie in Russland werden die blutigen Auseinandersetzungen in der Ukraine intensiv thematisiert. Staatenlenker und „Experten“ der verschienden Lager kommen zu Wort, begründen ausführlich ihre Interventionen und verurteilen die jeweils andere Seite am Maßstab von Völker- und Menschenrecht. Der ganz normale Bürger nimmt via Leserbrief und Internetkommentar teil an dem Streit um die Legalität einer Kiewer Übergangsregierung, der NATO-Osterweiterung, dem Anschluss der Krim an die Russische Föderation usw.. Wechselseitig reklamieren die streitenden Parteien für ihre Positionen internationale Rechtmäßigkeit und bestreiten die Rechtmäßigkeit der jeweils anderen.

In unserer nächsten Diskussionsveranstaltung gehen wir daher der Frage nach, was internationales Recht überhaupt ist, was es in der aktuellen Auseinandersetzung zwischen dem Westen und Russland für eine Rolle spielt und ob sich Bürger welcher Nation auch immer theoretisch und praktisch dafür stark machen sollten.

Herzliche Einladung für morgen Dienstag, den 17.06., 19:00 Uhr in den offenen Bereich des Hausprojektes der Lassallestr. 50 (nähere Infos unter: [L50]).