Archiv für Januar 2009

Vortrag- & Diskussion in Erfurt am 29.01.09: Der Staat will die Banken retten – warum?

Es gibt eine Menge zu erklären an dem Wahnsinn, dem der Normalmensch als Zaungast beiwohnt, für den er als mitdenkender Staatsbürger in Anspruch genommen wird und als Opfer eingeplant ist:

Was hat der Staat von den Banken, dass er sie – koste es, was es wolle – retten will? Was soll denn wieder funktionieren? Der Staat soll versagt haben bei der Kontrolle der Banken, ihnen viel zu viel Freiheit gelassen haben, jetzt kümmere er sich – endlich – wieder darum. Stimmt das? Was ist das Verhältnis von politischer Macht und privatem Finanzgeschäft? Der Staat will die Banken mit Geld retten.

Wie steht es also um Macht und Ohnmacht des Staates bei der Rettung des Bankensystems?

Ort: DGB-Jugendbüro „Filler“, Schillerstr. 44, Erfurt
Zeit: 29.01.2009 (Donnerstag), 19.30 Uhr
Referent: Dr. Theo Wentzke (Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt)

Margaret Wirths gestern in Weimar gehaltener Vortrag “Die Frauenfrage heute” bei archive.org

Den Mitschnitt der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in Weimar mit Margaret Wirth vom GegenStandpunkt-Verlag zum Thema “Die Frauenfrage heute” kann man jetzt bei archive.org downloaden.

Vortrag- & Diskussion in Weimar am 14.01.09: Die Frauenfrage heute

Die Frauenfrage heute: Anerkennung von „Frauenproblemen“ statt Kritik an deren Gründen

Datum: 14. Januar 2009
Ort: Hochschule für Musik Franz Liszt
Hochschulzentrum am Horn, Raum 3.33
Carl-Alexander-Platz 1, Weimar
Beginn: 19:30 Uhr
Referent: Dr. Margaret Wirth, Bremen

Die Frauenfrage heute – Warum der rationelle Kern der Frauenfrage mit der Forderung nach Gleichberechtigung nicht erledigt ist…

1.Das Leben vieler Frauen ist voll von Opfer und Entbehrung – ist deshalb die Unterdrückung der Frau der Zweck dieser Gesellschaft?

2.Welche Rolle spielt das Geschlechterverhältnis tatsächlich in dieser Gesellschaft?

3.Was ist davon zu halten, die mindere Wertschätzung der Frau zu beklagen und ihr Recht auf Gleichberechtigung und Anerkennung zu fordern?

4.Was ist von der vorzüglichen Moralnatur der Frau zu halten, die in Harmonie und Einheit mit der Natur ihre Erfüllung findet?

5.Wie ist es zu erklären, dass die „Frauenfrage“ längst offizielle Anerkennung erfahren hat – und sich an der Lage der Frau gar nichts bessert?

Ankündigungstext diesen Thesen.