Diskussionsveranstaltung/Nachchbesprechung in Jena am 24.01.2012 und in Erfurt am 25.01.2012: Nee, Marktwirtschaft

Ort: Uni Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, Raum 316
Zeit: 24.01.2012 (Dienstag), 18.00 Uhr

Ort: Filler Erfurt, Schillerstraße 44, Hinterhaus
Zeit: 25.01.2012 (Mittwoch), 18.00 Uhr

Wir wollen mit euch

weiterdiskutieren!

Wer im Anschluss an den Vortrag „Nee, Marktwirtschaft!“, Anmerkungen, Fragen oder Kritik zu unseren Erklärungen hat oder angeregt ist, sich genauer mit dem systematischen Grund der alltäglichen ökonomischen Zumutungen zu beschäftigen, den laden wir zu unserem nächsten Diskussionstermin ein.

Online: Vortrag & Diskussion in Jena und Erfurt vom 16. und 17.01.2012: „Nee, Marktwirtschaft!“

Die Audioaufzeichnungen der von Dr. Theo Wentzke am 16. und 17.01.2012 in Jena und Erfurt gehaltenen Vorträge “Nee, Marktwirtschaft!” sind jetzt bei archive.org hochgeladen und stehen im Downloadbereich zur Verfügung.

Anmerkung: Da die Veranstaltungen von Begin an als Diskussion angelegt waren und der Referent seine Ausführungen jeweils an den in Erfurt und Jena vom Publikum beigesteuerten unterschiedlichen Stichworten entlang entwickelt hat, dokumentieren wir dieses Mal beide Veranstaltungen.

Vortrag- & Diskussion in Jena am 16.01. und in Erfurt am 17.01. NEE, DAS IST MARKTWIRTSCHAFT!

Ort: Universität Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, Raum 316
Zeit: 16.01.2012 (Montag), 19.00 Uhr

Ort: „Engelsburg“ Erfurt, Allerheiligenstr. 20/21
Zeit: 17.01.2012 (Dienstag), 19.00 Uhr

Referent: Dr. Theo Wentzke (Redaktion GegenStandpunkt)

Die Löhne sinken, dafür steigen die Preise; die Arbeitsproduktivität wird immer höher, dafür wird das Arbeiten immer anstrengender und das in Zukunft sogar in einem noch längeren Abschnitt des Lebens; die Steuern steigen, dafür schrumpft der Sozialstaat usw.
Ausnahmezustand?

Nee, Marktwirtschaft!

Eine unsichere Lebenslage, Armut und Elend, die den Alltag großer Teile der Bevölkerung hierzulande und auf der ganzen Welt bestimmen (selbst dann, wenn keine Wirtschafts- oder Finanzkrise ist), sind kein Ausnahmezustand sondern die Normalität. Warum das einerseits zwar so ist, aber überhaupt nicht so bleiben muss, will der Vortrag erklären.

Diskussionsveranstaltung der Hochschulgruppe Politische Bildung in Jena am 10.01. und in Erfurt am 11.01.: WER VERDIENT WARUM WIEVIEL ?

Ort: Umweltbibliothek Jena, Schillergäßchen 5
Zeit: 10.01.2012, (Dienstag), 18.30 Uhr

Ort: Universität Erfurt, Lehrgebäude 2, Raum 123
Zeit: 11.01.2012, (Mittwoch), 18.00 Uhr

Die Hochschulgruppe „Politische Bildung“
lädt zur Diskussion ein:

Richtige und falsche Vorstellungen vom Zusammenhang zwischen Geldeinkommen und

- Bildung
- Leistung
- Verantwortung
- Talent
- Anstrengung
- Herkunft
- …

Diskussionsveranstaltung der Hochschulgruppe Politische Bildung in Erfurt am 20.12. und in Jena am 21.12.: NOTEN UND DER ZWECK DER SCHULE

Ort: Universität Erfurt, Lehrgebäude 2, Raum 155
Zeit: 20.12.2011 (Dienstag), 18.00 Uhr

Ort: Umweltbibliothek Jena, Schillergäßchen 5
Zeit: 21.12.2011 (Mittwoch), 18.30 Uhr

Die Hochschulgruppe „Politische Bildung“
lädt zur Diskussion ein:

Noten und der Zweck der Schule

Schulnoten stehen seit Jahrzehnten in der Kritik von Pädagogen, Eltern und Schülern. Dennoch bestehen die verantwortlichen Bildungspolitiker weiterhin auf ihre Notwendigkeit. In der Diskussionsveranstaltung wollen wir herausstellen, für welchen schädlichen Zweck Noten so unverzichtbar sind und was also Schülern wie Lehrern den Alltag schwer macht.

Zur Vorbereitung empfehlen wir folgenden Text: Rezension : S.Czerny

Online: Vortrag & Diskussion in Jena vom 01.11.2011: „Eigentum schafft Armut“

Die Audioaufzeichnung des von Dr. Theo Wentzke am 01.11.2011 in Jena gehaltenen Vortrages “Eigentum schafft Armut” ist jetzt bei archive.org hochgeladen und steht im Downloadbereich zur Verfügung.

Diskussionsveranstaltung/Nachbesprechung in Erfurt am 09.11.2011 und in Jena 10.11.2011: Eigentum schafft Armut

Ort: Filler Erfurt, Schillerstraße 44, Hinterhaus
Zeit: 09.11.2011 (Mittwoch), 19.00 Uhr

Ort: Junge Gemeinde Mitte Jena, Johannesstraße 14, !1OG
Zeit: 10.11.2011 (Donnerstag), 19.00 Uhr

Die Politische Gruppe Erfurt/Jena
lädt ein zur Diskussion und Nachbesprechung des Vortrags:
„Eigentum schafft Armut!“

Vortrag- & Diskussion in Jena am 01.11.2011 und Erfurt am 02.11.2011: Eigentum schafft Armut

Ort: Universität Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, Raum 203
Zeit: 01.11.2011 (Dienstag), 19.00 Uhr

Ort: DGB-Büro „Filler“,Erfurt, Schillerstr. 44 (Hinterhaus)
Zeit: 02.11.2011 (Mittwoch), 19.00 Uhr

Referent: Dr. Theo Wentzke (Redaktion GegenStandpunkt)

Mehr Menschen denn je sind vom Hungertod bedroht und dafür werden zahlreiche Gründe genannt: Es herrscht Dürre; Staaten sind instabil; Landgrabbing trennt Leute von ihren Acker- und Weideflächen; EU-Exportsubventionen ruinieren afrikanische Subsistenzbauern; das Spekulationsgewerbe geht verstärkt in Lebensmittel und setzt auf höhere Preise…

All die Faktoren gibt es; nur das Element, das sie verbindet und für globale Teuerung sorgt, wird nie als Grund genannt: das marktwirtschaftliche Eigentum.

Der Vortrag wird zeigen, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung und den Mitteln des täglichen Lebens nicht nur kein Zweck von Konzernen und Börsen ist, die auf Gewinn und Renditen aus sind:

Die verheerende Ernährungslage in der 3./4. Welt, genauso wie die flächendeckende Verarmung der lohnabhängigen Bevölkerungsteile in den Zentren der globalisierten Marktwirtschaft – bei gleichzeitiger Überschussproduktion – ist kein Versagen der herrschenden Marktwirtschaft, sondern ihr notwendiges Resultat!

Vortrag- & Diskussion in Erfurt am 22.09.2011: Der Papst in Erfurt – Über den Glauben und sein inniges Verhältnis zur Macht

Ort: DGB-Büro „Filler“,Erfurt, Schillerstr. 44 (Hinterhaus)
Zeit: 22.09.2011 (Donnerstag), 19.30 Uhr

Referent: Manfred Freiling

Gemäß offiziell bestätigten Gerüchten leben wir im Atomzeitalter und erfreuen uns einer wissenschaftlich-technischen Zivilisation. Das sieht man schon daran, dass es 200 Jahre nach einem Geschehen namens Aufklärung keineswegs als Schande gilt, ein Christ zu sein. Im Gegenteil – der schon recht alte Glaube genießt auf dem freien Markt der Meinungen sogar eine erklärte Sonderstellung.
Einerseits steht die im Zeichen der Dreieinigkeit daherkommende Weltanschauung unter dem besonderen Schutze des Staates. Die Pflege des Glaubens findet organisiert statt, und die Kirche hat ihren gesetzlich verbürgten Platz im System der weltlichen Macht. Über die historischen Leistungen und den heutigen Nutzen dieser Institution darf deshalb auch nach sämtlichen Gerechtigkeitsstandpunkten gestritten werden, wie eben über alles, was der Staat so anstellt. Man darf die Inquisition verachten und bedauern, dass Waffen für Kriege gesegnet wurden, die verloren gingen. Diskussionsfähig sind auch Stellungnahmen von Bischöfen in bezug auf die guten Sitten der Marktwirtschaft, und die Geldfrage ist auch in Kirchenangelegenheiten mit Zweifeln zu betrachten.
Andererseits darf man dem Glauben selbst und dem Herrn, dem er sich verschreibt, nicht zu nahe treten. Denn gläubige Menschen legen in ihr Bekenntnis ihre gesamte Ehre. Mit dem seltsamen Hinweis darauf, dass es sich um das allerinnerste und tiefste Anliegen handle, das man in seinem Gott gewidmeten Gedanken verfolge, verlangt ein Christ, von Gotteslästerung Abstand zu nehmen. Christen lassen ihre Glaubensüberzeugung nicht schlecht machen, und wenn es dennoch vorkommt, dann sind sie beleidigt. So sehr hängt ihre Selbstachtung an der Achtung auch anderer vor dem lieben Gott. Nicht ihre Weltanschauung fühlen sie sich zu verteidigen gedrängt, sondern sich in der ganz dicken Bedeutung des Wortes Würde.
Insofern erscheint ihnen sicher auch unser Vortrag zum Papstbesuch als Blasphemie. Denn die Gleichbehandlung ihrer religiösen Lehre mit jedem anderen „Gedankengebäude“, die Prüfung ihres Gehalts, die immer auch mit Ablehnung der gebotenen Weisheiten „droht“, ist ja schon die Respektlosigkeit vor dem Höchsten.
Wer diese Ehrverletzung nicht verspürt oder sich dennoch auf eine sachliche Auseinandersetzung einlassen möchte, dem bieten wir dafür Gelegenheit und ein paar Argumente über die friedliche Koexistenz von Demut und Selbstgerechtigkeit:

Vortrag & Diskussion über

- das moderne bürgerliche Bedürfnis nach Moral und Sinn

- den christlichen Glauben: Warum ein 2000 Jahre altes Sinnangebot heute verfängt.

- die Institution Kirche: „dogmatisch“, „hierarchisch“, „machtbewusst“ – nicht besser als der Glaube, dem sie dient.

- Staat & Kirche: ein historischer Kompromiss zu beiderseitigem Nutzen.

Diskussionsveranstaltung in Jena am 14.09.11: Das Grundrecht „Freiheit“

Ort: Umweltbibliothek Jena, Schillergässchen 5, 1.OG

Zeit: 14.09.2011 (Mittwoch), 19:00 Uhr

Was sagt es über die Verfasstheit einer Gesellschaft aus, wenn ihre Mitglieder per Verfassung auf Freiheit verpflichtet werden?

Passend zum Thema empfehlen wir den Vortrag: Freiheit-Gleichheit-Solidarität



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